9. - 12. AUGUST 2018
  TÜBINGEN, GERMANY     

Sub-Sahara Afrika, Kontinent der ungenutzen Chancen

Die German Africa International Expo -GaiExpo findet vom 9. bis 12. August 2018 in Tübingen, südliche Region Baden-Württemberg, Bundesrepublik Deutschland, statt. Diese 4-tägige Veranstaltung umfasst Ausstellungen, internationalen Markt, Konferenzen und Unterhaltung. Schwerpunktland ist Tansania. Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Warum Afrika Wirtschafts-Forum?

Afrika gehört gegenwärtig zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt, weshalb eine Kooperation mit afrikanischen Ländern für deutsche Unternehmen zunehmend interessanter wird.  Gerade in Hinsicht auf Energie und Rohstoffe, Agrikultur und Finanzen sowie im Bereich Gewerbe und Tourismus, entwickelt sich der afrikanische Kontinent immer mehr zum attraktiven Handels- und Investitionspartner.

Die Verbindung von Theorie und Praxis in Form von qualifizierten und informativen Vorträgen kombiniert mit Fachgesprächen zwischen Besuchern und Ausstellern bietet den Teilnehmern ein erfolgreiches Gesamtpaket.

Ziel diese Veranstaltung ist es, eine Plattform für Information, Bildung, Kontakte, Partnerschaft und Akquise für Klein- und Mittelstandsunternehmen aus Subsahara-Afrika mit deutschen Unternehmern zu schaffen. Auf diesem Weg können die Teilnehmer  fundierte Kenntnisse und Kontakte sammeln, Beziehungen aufbauen und ihre geschäftlichen Interessen fördern.


Programm 2018


Freitag, 10. August


14:00 - 17: 00  WIRTSCHAFTS-VERBINDET!

Subsahara-Afrika, der neue Stern in Himmel!  

Was brauchen deutsche Investoren um in Afrika zu investieren?

Mit gesättigten deutschen und europäischen Märkten und dem Bedarf an Rohstoffen, viele Unternehmern blicken auf attraktives Wachstum in Afrika. Die Herausforderung bleibt, was brauchen deutsche Unternehmen um von die Chancen in Subsahara-Afrika zu profitieren?


Appel  zur Teilnahme 

5. Africa Business Forum 2018 verspricht mehr interessante Präsentationen mit Experten aus dem Wirtschafts Bereich - Agrikultur & Finanzen, Diaspora Remittances, Technologie, erneuerbare Energien, Solar, Kosmetik und Rohstoffe ...

Für weitere Information üher ihr Teilnahme als Austteller, Gastredner, Panelist, Moderator..., senden Sie uns eine E-Mail an:  info@gabs-germany.de


  vergangene Impression

Susan Tatah - Geschäftsfuhrerin, GaiExpo. Wir haben seit 10 Jahre das Tübingen Internationales Afrika-Festival initiert und organisiert, nun schon zum dritten Mal mit der Industrie- und Handelskammer hatten wir zusammengetan, um neben Kunst und Kultur auch die Ökonomie kräftig zu fördern. Für mich ist doch Bildung ein ganz zentraler Punkt dabei, denn ohne qualifizierte Arbeitskräfte wird es keine Investoren geben, ohne Investoren keine Jobs und ohne Jobs keinen Wohlstand und kein geordnetes Miteinander



Christian O Erbe Präsident IHK Reutlingen / Tübingen: „Die maßgeblichen Potenziale sind die Ressourcen, die wir nicht haben.“ Da sei vor allem die junge Bevölkerung, die einen Ausgleich schaffen könne zu alternden Gesellschaften, dazu der wachsende Mittelstand und natürlich die Rohstoffe.




Auch Günter Nooke, Afrika-Beauftragter der Kanzlerin Es sei nicht sonderlich innovativ, in Lagos einen Porsche zu verkaufen: „Wir müssen lernen mit Armen ein verantwortliches Geschäft zu machen. Das ist das innovativ Anspruchsvolle.“ 




Hans-Joachim Fuchtel, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. gerne über das Positive zu reden. Denn: „Das Schlechte spricht sich schnell herum. Über die guten Dinge erfährt man zu wenig.“ Er zog aber immerhin, wenn auch vorsichtig, eine Linie zur Flüchtlingswelle aus Afrika. „Wir müssen die Kette aus Hunger, Krieg und Flucht durchbrechen“, meinte er. Es komme beim Blick nach Afrika darauf an, was man sieht: „Sind das Partner, Lieferanten oder Flüchtlingsströme.“ unter den zehn wachstumsstärksten Ländern der Erde sechs in Afrika liegen.

Marcel van Eck von der Beratungsfirma Ernst & Young strich heraus, dass die südlich der Sahara gelegenen Länder Afrikas zusammen klar bessere Wirtschaftsdaten hätten als die nordafrikanischen Mittelmeer-Anrainer. „Nur diejenigen, die nicht in Afrika unterwegs sind, sind verhalten in ihren Prognosen.“

Botschafter Akua Sena Dansua, die Ghana in Deutschland vertritt. „Qualitätsprodukte aus Deutschland kaufen wir sehr gerne.“ Wichtiger wäre ihr aber, die gute Infrastruktur ihres Landes wahrzunehmen, die stabilen Verhältnisse und die Zentralität, weil Ghana gleich weit von Europa, dem Mittleren Osten und Südafrika entfernt ist. Sie lud deshalb Unternehmen ein, nicht nur zu verkaufen: „Bauen sie Fertigung auf, transferieren sie Technologie, schließen sie sich mit lokalen Unternehmen zusammen.“

Hain und Erbe sind in mehreren afrikanischen Ländern aktiv. Zwei Unternehmen aus dem Kreis Tübingen stellten sich auf dem Afrika-Wirtschaftsforum mit ihrem Engagement auf diesem Kontinent vor. Christian Erbe, der als IHK-Präsident das Treffen eröffnete, ist mit seiner Medizintechnik-Firma in Ghana, Burkina Faso und Angola präsent. Allzu viel Geschäft mache das Unternehmen dort zwar nicht – „aber wir bleiben da.“ Langfristig rechnet Erbe mit einem wachsenden Markt. Firmen müssten für Schulungen bleiben, nicht nur Produkte verkaufen wollen, war sein Tipp. 

David Hain sprach für seine in Nehren ansässige Firma Hain Lifesciences. Die entwickelt vor allem Testsysteme, mit denen sich Bakterien oder Viren nachweisen lassen. In Kenia und Süd afrika hat Hain Repräsentanzen. In Südafrika hat er auch zusammen mit einem örtlichen Investor eine Produktion aufgebaut. Das basierte auf einer gesetzlichen Vorgabe und der Überlegung: „Die Leute in Südafrika kaufen lieber südafrikanische Produkte.“ Außerdem spare das die teure Luftfracht

Jonathan N. Agwe, PhD, Senior Technical Specialist IFAD

Specialist in Inclusive Rural Financial Services in the Financial Assets and Markets (FAME) Cluster at the Policy and Technical Advisory Division (PTA) of the Rome-based International Fund for Agricultural Development (IFAD). "We are all aware of the fact that the Gap between economic benefit and poverty in sub-Saharan countries is not proportionate" what is it that needs to be done?